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Die Wahrheit über das ‚Open to Work‘-Banner von LinkedIn

Die Wahrheit über das ‚Open to Work‘-Banner von LinkedIn

Die Wahrheit über das ‚Open to Work‘-Banner von LinkedIn

03.03.2025

|

9

Minuten Lesezeit

Die Wahrheit über das ‚Open to Work‘-Banner von LinkedIn
Die Wahrheit über das ‚Open to Work‘-Banner von LinkedIn
Die Wahrheit über das ‚Open to Work‘-Banner von LinkedIn

Die Wahrheit über das ‚Open to Work‘-Banner von LinkedIn: Hilft es oder schadet es Ihrer Jobsuche?

Ist das grüne ‚Open to Work‘-Banner von LinkedIn der Schlüssel für Ihre Traumstelle, oder könnte es tatsächlich gegen Sie arbeiten? Viele Jobsuchende glauben, dass das Anzeigen des Abzeichens die Sichtbarkeit erhöht und ihre Chancen auf Einstellung verbessert. Die Realität ist jedoch komplexer. Lassen Sie uns in die Psychologie hinter diesem Feature eintauchen, seine potenziellen Nachteile und intelligentere Strategien, um von Recruitern wahrgenommen zu werden.

Die beiden ‚Open to Work‘-Optionen auf LinkedIn

LinkedIn bietet zwei Möglichkeiten, um zu signalisieren, dass Sie offen für neue Möglichkeiten sind:

  1. Das grüne Banner: Ein sichtbarer Rahmen um Ihr Profilbild, der allen zeigt, dass Sie auf Jobsuche sind.

  2. Privat für Recruiter: Eine diskretere Option, die es nur Recruitern mit speziellen LinkedIn-Tools erlaubt zu sehen, dass Sie offen für neue Rollen sind.

Auf den ersten Blick scheinen beide Optionen nützlich zu sein. Das grüne Banner könnte jedoch nicht die Botschaft senden, die Sie beabsichtigen.


Das Problem mit dem grünen Banner

Psychologie spielt eine entscheidende Rolle dabei, wie Einstellungsmanger und Recruiter Kandidaten wahrnehmen. Studien zeigen, dass Menschen eine Negativitätsbias haben – wir konzentrieren uns mehr auf das, was falsch ist, als auf das, was richtig ist.

Wenn Recruiter das grüne Banner sehen, denken sie möglicherweise unbewusst:

  • „Warum wurde diese Person noch nicht eingestellt?“

  • „Haben sie aus einem bestimmten Grund Schwierigkeiten, einen Job zu finden?“

  • „Wenn sie wirklich ein Top-Kandidat wären, wären sie dann nicht schon längst rekrutiert worden?“

Diese Annahmen sind unfair, aber sie passieren. Anstatt positive Aufmerksamkeit zu erregen, kann das Banner unbeabsichtigt Zweifel schüren. Denken Sie ans Einkaufen: Wenn Sie ein Produkt sehen, das deutlich günstiger ist als ähnliche Optionen, fragen Sie sich vielleicht, „Was stimmt nicht damit?“ Der gleiche Bias gilt für Jobsuchende.


Eine intelligentere Alternative

Die gute Nachricht? LinkedIn erlaubt es Ihnen, Ihre Jobsuche nur für Recruiter sichtbar zu machen, ohne das grüne Banner anzuzeigen.

So aktivieren Sie ‚Open to Work‘ privat:

  1. Gehen Sie zu Ihrem LinkedIn-Profil.

  2. Scrollen Sie zum Abschnitt ‚Open to Work‘ und klicken Sie auf ‚Loslegen‘.

  3. Fügen Sie Ihre bevorzugten Jobtitel, Standorte und Branchen hinzu.

  4. Wählen Sie unter den Sichtbarkeitseinstellungen ‚Nur für Recruiter‘ und speichern Sie die Änderungen.

Auf diese Weise finden Recruiter, die aktiv nach Kandidaten suchen, Sie, aber Sie vermeiden potenzielle negative Vorurteile von Einstellungsmängern und Kollegen.


Warum Keywords und Profiloptimierung wichtiger sind

Unabhängig davon, ob Sie die Funktion ‚Open to Work‘ nutzen oder nicht, muss Ihr LinkedIn-Profil optimiert sein, um wahrgenommen zu werden. Als Headhunter finde ich keine Kandidaten zufällig – ich suche nach spezifischen Keywords, Fähigkeiten und Erfahrungen.

Ihr LinkedIn-Headline und Ihre Zusammenfassung sind entscheidend. Innerhalb von Sekunden sollte ein Recruiter verstehen:

  • Wer Sie sind.

  • Was Sie zu bieten haben.

  • Warum Sie der ideale Kandidat für Ihre angestrebten Rollen sind.

Beispiel für eine starke LinkedIn-Zusammenfassung für einen IT-Sicherheitsexperten:

Cybersecurity-Professioneller mit über 10 Jahren Erfahrung in Bedrohungsanalyse, SOC-Optimierung und Incident-Response. Spezialisiert auf Zero Trust-Architektur, Cloud-Sicherheit und forensische Analyse. Erfolgreiche Implementierung von SIEM-Systemen, die Sicherheitsvorfälle um 45 % reduziert haben.

Verwenden Sie relevante Branchenschlüsselwörter und hervorheben Sie messbare Erfolge. Wenn Sie im Vertrieb tätig sind, nennen Sie Umsatzwachstum, Kundengewinnung oder strategische Partnerschaften. Wenn Sie in der Cybersecurity arbeiten, präsentieren Sie Zertifikate und Strategien zur Bedrohungsminderung. Halten Sie es klar, präzise und wirkungsvoll.


Priorisieren Recruiter Kandidaten mit ‚Open to Work‘?

Aus meiner über 17-jährigen Rekrutierungserfahrung kann ich Ihnen sagen: Recruiter priorisieren Kandidaten nicht einfach nur, weil sie das grüne Banner haben. Was wirklich zählt, sind Ihre Fähigkeiten, Erfahrungen und wie gut Ihr Profil zu den Stellenanforderungen passt.

Ein gut optimiertes Profil ohne das Banner wird trotzdem Aufmerksamkeit erregen. Es signalisiert Professionalität, Selbstbewusstsein und strategische Jobsuche – anstelle von Verzweiflung.


Fazit: Sollten Sie das grüne Banner verwenden?

Das ‚Open to Work‘-Banner könnte die Sichtbarkeit leicht erhöhen, aber es wird Sie nicht von allein einstellen. Was wirklich zählt, ist, wie gut Sie Ihre Expertise und Ihren Wert für Recruiter und Einstellungsmanger präsentieren.

Wichtige Erkenntnisse:

✅ Vermeiden Sie potenzielle Vorurteile, indem Sie die „Nur für Recruiter“ Sichtbarkeitseinstellung verwenden. ✅ Optimieren Sie Ihr Profil mit relevanten Schlüsselwörtern, Erfolgen und einer starken Zusammenfassung. ✅ Recruiter suchen nach Fähigkeiten und Erfahrungen, nicht nur nach Kandidaten mit einem ‚Open to Work‘-Badge. ✅ Ein gut gestaltetes LinkedIn-Profil zieht die richtigen Möglichkeiten an – selbst ohne ein Banner.


Was ist der nächste Schritt?

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Ihre nächste Gelegenheit ist da draußen – stellen Sie sicher, dass Sie bereit sind, sie zu ergreifen.

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